🌿 Testversion · Jetzt ausprobieren

Wenn es mal richtig schwer war —
verstehen was passiert ist,
nächstes Mal besser reagieren

Ein KI-gestützter Situationsratgeber für Eltern — für Kiga, Volksschule und Oberstufe, mit Fokus auf ADHS, aber für alle Familien. Beschreibe eine Situation die nicht gut gelaufen ist — und bekomme sofort umsetzbare Antworten, fundiert in bewährten Konzepten.

🧪
Testversion verfügbar — kein Account, kein Setup Öffne den Link, beantworte 5 kurze Fragen zu deinem Kind — und beschreib eine Situation, die heute nicht gut gelaufen ist.
Jetzt testen — kostenlos & anonym →
🌿
Situationsratgeber
Was ist heute nicht gut gelaufen?
Heute Abend beim Einschlafen komplett eskaliert — er hat geschrien, ich bin laut geworden, das hat alles noch schlimmer gemacht. Irgendwie war der ganze Abend schon komisch.
👦 Was in ihm vorging
Bis zum Einschlafen hat sich sein Nervensystem über Stunden aufgeladen — das Schreien war kein Wille, sondern das Ende einer langen Aktivierungskurve.

🔄 Nächstes Mal — vorher
30 Minuten vor dem Schlafen: kein wildes Spielen, kein Bildschirm. Stattdessen: „Wir sind jetzt Astronauten die ins Schiff einsteigen." — gleiche Reihenfolge, jeden Abend.
Technisch erklärt

Wie die App funktioniert

Keine Magie — ein klares System. Hier ist was tatsächlich passiert wenn du eine Situation beschreibst.

1

Du beschreibst was heute nicht gut gelaufen ist

Du schreibst in natürlicher Sprache eine Situation von heute oder dieser Woche — so konkret wie möglich. Was ist passiert, was hast du versucht, wo bist du an deine Grenze gestoßen? Kein Formular, keine Kategorien. Einfach so wie du es jemandem erzählen würdest der dein Kind kennt.

🌍 Mehrsprachig: Die App antwortet automatisch in der Sprache in der du schreibst — Deutsch, Englisch, Französisch oder jede andere Sprache. Kein Umstellen nötig.
2

Die App baut einen strukturierten Kontext

Im Hintergrund fügt die App automatisch zwei Dinge zusammen: den Skill-Prompt (die Anweisungen wie Claude antworten soll — Antwortformat, theoretische Grundhaltung, Tonalität) und das Kindprofil aus deinen Onboarding-Antworten. Beides landet als unsichtbarer Kontext vor deiner Nachricht.

// Was Claude liest, bevor er deine Nachricht sieht: System-Prompt: "Du bist ein warmer, kompetenter Elternbegleiter... Antworte in der Sprache der Eltern."" Kindprofil: Altersgruppe: 4–8 J. (Kiga/Volksschule) ADHS/Spektrum: Ja (Diagnose oder Verdacht) Stärken: Liebt Fantasiespiele, sehr kreativ Auslöser: Bildschirmzeit-Ende, Übergänge Was hilft: Körperkontakt, Humor Aus Gesprächen gelernt: - Eskaliert besonders bei Müdigkeit nach 19 Uhr - Humor nur wenn Elternteil selbst ruhig ist Deine Nachricht: "Heute beim Einschlafen ist es eskaliert..."
3

Claude antwortet strukturiert

Claude (das KI-Modell von Anthropic) liest den gesamten Kontext und antwortet im festgelegten Format — immer mit der Perspektive des Kindes, der theoretischen Analyse, drei konkreten Handlungsvarianten und wörtlichen Formulierungen die du direkt verwenden kannst.

4

Das Gespräch wird mitgeschickt — so entsteht Gedächtnis

Claude hat von Natur aus kein Gedächtnis zwischen Anfragen. Die App löst das: Bei jeder neuen Nachricht schickt sie den kompletten bisherigen Gesprächsverlauf mit. Claude "erinnert" sich also an alles — weil ihm alles jedes Mal neu hingelegt wird. Das ist der Grund warum die Antworten im Verlauf des Gesprächs immer besser werden.

💡 Was das in der Praxis bedeutet: Wenn du sagst „Variante B hat nicht funktioniert" oder „er hat sich sofort beruhigt", fließt das direkt in die nächste Antwort ein. Das echte Lernen passiert im Gespräch — nicht im Onboarding.
5

Das Profil wächst mit — automatisch

Nach jedem Gespräch erscheint in der Toolbar der Button 🧠 Dazugelernt. Ein Klick startet eine zweite KI-Analyse die nur eine Frage stellt: Was hat dieses Gespräch über das Kind verraten, das noch nicht im Profil steht? Die Erkenntnisse werden als Vorschläge angezeigt — du entscheidest was übernommen wird.

Das Profil wächst so mit jeder Situation: aus dem Onboarding kommt das Grundgerüst, aus den Gesprächen kommen die feinen Details die man erst im echten Moment bemerkt.

📝 Außerdem: Jede Antwort kann kopiert oder geteilt werden. Mit dem Zusammenfassung-Button lässt sich das gesamte Gespräch strukturiert verdichten: Perspektive, vier Linsen, drei Varianten, Sätze zum Merken.
Im Prompt verankert

Die theoretischen Grundlagen

Die App ist keine generische KI. Der Prompt ist explizit in vier bewährten Frameworks verankert — die Claude immer gleichzeitig auf eine Situation anwendet.

🤝
Jesper Juul
Beziehung

Kontakt vor Korrektur. Juuls Kerngedanke: Kinder sind von Natur aus kompetent und kooperieren — wenn die Beziehung stimmt. Fehlverhalten ist kein Aufstand, sondern ein Signal. Die App fragt deshalb immer zuerst: Was braucht dieses Kind gerade? — nicht: Was hat es falsch gemacht?

💬
Gewaltfreie Kommunikation
Marshall Rosenberg

Verhalten ist Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses. GFK unterscheidet zwischen Beobachtung (was ist passiert?), Gefühl (was löst das aus?), Bedürfnis (was steckt dahinter?) und Bitte (was wäre hilfreich?). Die wörtlichen Formulierungen in der App folgen diesem Prinzip — beobachtend, nicht bewertend.

🔄
Verhaltenstherapie
Pragmatisch & strukturell

Antezedenzien gestalten — nicht nur auf Verhalten reagieren. VT fragt: Was passiert vor dem Ausrasten? Wie kann die Situation so strukturiert werden, dass Eskalation seltener nötig wird? Die Variante A (Struktur & Klarheit) und die Präventionsideen kommen aus diesem Framework.

🧠
Neurobiologie & Neurophysiologie
Wissenschaftliche Basis

Das dysregulierte Nervensystem kann nicht „hören". Bei hoher Aktivierung ist der präfrontale Kortex offline — kein Erklären, kein Bestrafen, kein Verhandeln hilft dann. Nur Co-Regulation (ruhige Präsenz) bringt das Nervensystem zurück. Das ist der Grund warum die App immer zuerst fragt: Wo steht das Nervensystem gerade?

Wie die drei Varianten entstehen

Jede Antwort bietet drei gleichwertige Handlungswege — weil Eltern verschieden sind und weil man nicht jeden Tag gleich drauf ist. Variante A (Struktur & Klarheit) kommt aus der Verhaltenstherapie. Variante B (Verbindung & Körper) aus Juul und der Neurobiologie. Variante C variiert je nach Altersgruppe: Fantasie & Humor im Kiga-Alter, Metakommunikation & Selbstwert in der Volksschule, oder direktes würdevolles Gespräch in der Oberstufe. Keine davon ist „richtiger" als die andere.

Das Kindprofil

Ein Profil das mitwächst

Das Profil startet mit dem Onboarding — und wächst mit jedem Gespräch. Hier ist der direkte Vergleich.

Ohne Profil
Mit Profil + Gelerntem
Perspektive des Kindes
Generische Beschreibung — ohne Wissen über Alter, Profil oder Entwicklungsstufe des Kindes.
Perspektive des Kindes
Spezifisch auf dieses Kind — inkl. seiner Stärken, Warnsignale und allem was aus früheren Gesprächen gelernt wurde.
Drei Varianten
Alle drei gleich wahrscheinlich ausgearbeitet. Keine Gewichtung.
Drei Varianten
Die Variante die zum elterlichen Reaktionsstil passt, wird konkreter. Variante C nutzt die bekannten Stärken des Kindes.
Formulierungen
Allgemein gehalten, für jedes Vorschulkind passend.
Formulierungen
Passend zum Alter, Temperament, Familiensituation — und zu dem was in der Praxis bereits funktioniert hat.
Erste Frage
Claude fragt oft nach Grundlagen — Alter, Geschwister, was schon versucht wurde.
Erste Frage
Claude kommt sofort zur Sache. Kein Grundlagen-Erfragen, kein Wiederholen.
🧠 Aus Gesprächen lernen
Nicht vorhanden.
🧠 Aus Gesprächen lernen
Nach jedem Gespräch: „Dazugelernt"-Button analysiert automatisch neue Erkenntnisse und schlägt Ergänzungen vor. Du bestätigst — das Profil wächst.

Wie das Lernen funktioniert: Nach dem Gespräch analysiert ein zweiter KI-Call den Verlauf und extrahiert nur Neues — was noch nicht im Profil steht. Die Erkenntnisse werden als Checkboxen angezeigt, du wählst was du übernehmen willst. Alles bleibt lokal auf deinem Gerät.

Transparenz

Was mit deinen Daten passiert

Keine Anmeldung, kein Server, keine Datenbank. Hier ist die vollständige, ehrliche Übersicht.

📱

Kindprofil & Gelerntes

Werden ausschließlich lokal in deinem Browser gespeichert (localStorage). Sie verlassen dein Gerät nie — auch die automatisch gelernten Erkenntnisse bleiben nur bei dir.

💬

Gesprächsverlauf

Lebt nur im Arbeitsspeicher deines Browsers. Wird nicht gespeichert. Wenn du den Tab schließt, ist alles weg — das Kindprofil bleibt erhalten.

⚠️

Aktiver Datenschutz-Hinweis

Die App erkennt automatisch wenn du Namen, Adressen, E-Mails oder Einrichtungsnamen eingibst — und zeigt einen Hinweis. Du brauchst keine identifizierenden Angaben, damit die App gut funktioniert.

🌐

Anthropic API

Nachrichten werden direkt an die Anthropic API gesendet — wie bei jeder Claude-Nutzung. Anthropics Datenschutzrichtlinie gilt.

Was
Wo gespeichert
Wer sieht es
API Key
Nur lokal (localStorage)
Niemand außer Anthropic
Kindprofil (Onboarding)
Nur lokal (localStorage)
Niemand
Aus Gesprächen Gelerntes
Nur lokal (localStorage)
Niemand
Gesprächsverlauf
Nur RAM (weg bei Tab-Schließen)
Niemand
Nachrichten während Anfrage
Direkt → Anthropic API
Anthropic (wie Claude.ai)
Name oder E-Mail
Wird nie abgefragt · App warnt aktiv wenn eingegeben ✓
Schritt für Schritt

Jetzt testen

Die Testversion ist live — kein Setup, kein API Key, einfach den Link öffnen und loslegen.

1

Testversion direkt öffnen — kein Setup nötig

Die Testversion ist unter situationsratgeber.netlify.app verfügbar. Kein Account, keine Installation, kein API Key erforderlich — der ist für die Testphase bereits eingebaut.

Einfach den Link öffnen — fertig. Funktioniert auf jedem Handy und Desktop-Browser.

ℹ️ Für die Testphase: Der API Key ist direkt in der App hinterlegt. Du brauchst keinen eigenen Key. Nach der Testphase kann jede Person ihren eigenen Key verwenden — dann entstehen individuelle Kosten von ca. 1–2 Cent pro Gespräch.
2

Onboarding: Dein Kind kennenlernen (ca. 3 Min.)

Beim ersten Öffnen startet ein kurzes Onboarding. Zwei Pflichtfragen wählen den passenden Ratgeber-Ansatz: Altersgruppe (4–8 J. Kiga/Volksschule · 8–14 J. Volksschule/Unterstufe · Oberstufe) und ADHS/Spektrum oder neurotypisch — das entscheidet welcher der 6 spezialisierten Skill-Prompts geladen wird. Dann Freitext-Fragen zu Stärken des Kindes, typischen Auslösern, was hilft, Familiensituation und eigenem Reaktionsstil.

Das Profil wird lokal auf deinem Gerät gespeichert. Ab dem zweiten Öffnen startet die App direkt im Chat.

🔒 Vollständig anonym: Kein Name, keine E-Mail. Alles bleibt nur auf deinem Gerät — nichts wird gespeichert oder weitergegeben.
3

Situation beschreiben — und das Profil wachsen lassen

Beschreib eine Situation die heute nicht gut gelaufen ist. Je konkreter, desto besser die Antwort. Die App antwortet automatisch in der Sprache in der du schreibst.

Nach der Antwort erscheinen in der Toolbar vier Buttons: Kopieren, Zusammenfassung, Teilen und 🧠 Dazugelernt. Gespräche werden automatisch gespeichert — über den Button Meine Situationen kannst du jedes gespeicherte Gespräch wieder öffnen, nachlesen und direkt weiterschreiben. Der 🧠-Button analysiert das Gespräch und schlägt neue Erkenntnisse fürs Profil vor — du entscheidest was übernommen wird.

💡 Gutes Beispiel: „Heute beim Abendessen hat er nichts gegessen, dann eskaliert. Ich hab versucht ruhig zu bleiben — hat nicht geklappt. Am Ende war ich laut. Ich verstehe nicht warum das immer wieder passiert."
Warum Claude

KI mit Verantwortung
besonders wenn es um Emotionen geht

Dieser Ratgeber läuft auf Claude von Anthropic. Das ist keine zufällige Wahl — es gibt konkrete Gründe, warum Claude für einen emotionalen Kontext wie diesen besser geeignet ist als viele andere Modelle.

🏛️

Constitutional AI

Claude wird nach dem Prinzip Constitutional AI trainiert: Statt nur aus menschlichem Feedback zu lernen, folgt das Modell einem expliziten Satz von Werten und Prinzipien — Sicherheit, Ehrlichkeit, Vermeidung von Schaden. Das bedeutet: Claude ist nicht darauf trainiert, zu sagen was du hören willst, sondern was wirklich hilfreich und verantwortungsvoll ist. Gerade in einem emotionalen Kontext mit erschöpften Eltern ist dieser Unterschied wichtig.

🇪🇺

EU AI Act

Anthropic hat sich als eines der wenigen großen KI-Unternehmen frühzeitig zur Einhaltung des EU AI Act bekannt und an dessen Ausgestaltung mitgewirkt. Der EU AI Act klassifiziert KI-Systeme nach Risikostufen — Anwendungen in sensiblen Bereichen wie Erziehung, Gesundheit oder Kinderbetreuung unterliegen erhöhten Anforderungen an Transparenz und Sicherheit. Claude ist so konzipiert, dass es diese Anforderungen erfüllt: klar als KI erkennbar, keine falschen Versprechen, Grenzen der eigenen Kompetenz werden benannt.

🧠

Emotionale Intelligenz von KI — was das bedeutet

Emotionale Intelligenz bei KI heißt nicht, dass das Modell fühlt. Es heißt, dass es emotionale Zustände erkennt, einordnet und angemessen darauf reagiert — ohne zu dramatisieren, ohne zu minimieren, ohne vorschnell zu lösen. Claude ist darauf ausgelegt, erschöpfte Eltern nicht zu überfordern, Schuldgefühle nicht zu verstärken und Grenzen zu respektieren. In der Praxis: wenn du schreibst dass du am Limit bist, bekommt das Vorrang vor der Situation-Analyse. Das ist kein Zufall, sondern Design.

🚧

Was Claude nicht ist

Claude ist kein Therapeut, kein Kinderarzt und kein Ersatz für Fachbegleitung. Das Modell sagt das auch selbst — und wir haben den Prompt so gestaltet, dass Claude diese Grenze aktiv benennt wenn sie relevant wird. Für akute Krisen, Diagnosen oder langfristige Unterstützung braucht es Menschen. Was Claude gut kann: eine kluge, informierte Perspektive auf eine konkrete Situation — in dem Moment wo du sie brauchst.

Powered by Claude · Anthropic · Constitutional AI · Datenschutz Anthropic